Norwegen 2015

In diesem Jahr hatten wir etwas mehr Zeit. Wir konnten vier Wochen unterwegs sein und haben uns dazu entschieden einmal ans Nordkap zu fahren. Insgesamt sind es dann knapp 10.000 km geworden. Der Hinweg führte uns zunächst zu Freunden nach Wolfenbüttel, dann weiter über Dänemark bis nach Stockholm. Dort schauten wir uns einen Tag die Stadt an und besuchten eine Schulfreundin von Alisa. Weiter ging es durch Schweden und Finnland, bis wir dann nach insgesamt sieben Tagen schon am Nordkap waren. Dort hatten wir traumhaftes Wetter. Leider waren wir mit dem schönen Wetter nicht ganz alleine, da kurz vorher ein Kreuzfahrtschiff angelegt hatte. Deshalb blieben wir bis tief in die Nacht, um noch ein Foto ohne Menschentrauben zu ergattern. Am nächsten Tag ging es dann weiter durch Nordnorwegen. Wir besuchten das nördlichste BMW Motorradtreffen und bekamen da neben vielen guten Streckentips auch eine Einladung zu Pål. Die Einladung nahmen wir natürlich gerne an. Auf unserem Weg weiter Richtung Süden nahmen wir noch an einer Waal Safari teil. Nachdem wir die Wale gesehen haben und alle ihr Mittagessen auf hoher See entsorgt hatten ging es für uns weiter auf die Lofoten. Hier hatten wir allerdings so schlechtes Wetter, dass wir schneller als geplant mit der Fähre von der Spitze der Lofoten nach Süden aufgebrochen sind. Dann ging es entlang der Küste zu Pål. Hier wurden wir sehr herzlich empfangen und verköstigt. Er zeigte uns am nächsten Vormittag noch seine Stadt und seinen Motorradfuhrpark. Nach diesen tiefen Einblicken in die Norwegische Lebensweise machten wir uns reichlich gestärkt und um viele Erfahrungen reicher wieder auf den Weg. Wir verbrachten eine kühle Nacht in den Bergen und fuhren anschließend nach Oslo. Für diese sehr schöne Stadt nahmen wir uns auch einen ganzen Tag Zeit. Anschließend ging es wieder nach Schweden und mit der Fähre zurück nach Deutschland. Dort besuchten wir den Bruder von Alisa mit seiner Familie im Sommerurlaub. Anschließend schauten wir wieder bei unseren Freunden in Wolfenbüttel vorbei und kamen am nächsten Tag wieder Zuhause an. Zu unserer Freude hat die alte GS auf der ganzen Strecke kein einziges Problem gemacht, trotz der hohen Belastung durch zwei Personen mit viel Gepäck.